Einfach und schnell lecker und gesund essen für Schönheit und Immunsystem

Erst einmal fand ich es doch ungewöhnlich, die Kombination von Möhren und Oliven. Andererseits – ich probiere gerne Unbekanntes aus. Noch zumal es aus Komponenten zusammengesetzt ist, die ich einzeln mag und die mir so viele Benefits versprechen! Also dann, mal ran:

Bei scharzen Oliven bitte ich dich zuerst, das Etikett zu studieren: Meist greifen wir zum erstbesten Glas – und haben dann Fake im Einkaufskorb. Denn es werden schlichweg grüne Oliven gefärbt, so dass sie eine schwarze Farbe erhalten. Das ist aber nicht dasselbe! Die echten schwarzen Oliven reifen lange am Baum und bekommen dadurch ihre schwarze Farbe. Auch geschmacklich was ganz und gar anderes.

Warum aber sind Oliven so gesund? Sie enthalten jede Menge Fett, allerdings vor allem einfach ungesättigte Fettsäure. Sie wirken antientzündlich, unterstützen das Immunsystem und hemmen antioxidativen Stress. Überhaupt sind Oliven voll mit Antioxidantien, sie schützen deine Zellen, dein Herz-Kreislauf-System und senken deinen Cholesterinspiegel.

Ich fange bei diesem Thema immer an zu quietschen vor Begeisterung: Ernährung trägt zur Gesunderhaltung bei. Für mich war das irgendwann wichtiger, als abzuspecken. Allerdings: Die Ernährung mit entzündungshemmenden, antioxidativen Nahrungsmittel trägt zur gesunden Gewichtsredukion bei.

Vollkornnudeln liefern dir gesunde Kohlenhydrate, vermeiden einen starken Blutzuckerspiegelanstieg und machen länger satt.

Wusstest du, dass die in Möhren reichlich enthaltenen Carotinoide aus gekochtem oder stark zerkleinertem Gemüse besser für den Körper verfügbar sind als in unverarbeiteter Form?

Wofür sind Carotinoide eigentlich gut? Schlicht gesagt: für deine Schönheit, dein Immunsystem, deine Sehkraft. Die Carotinoide (nicht nur in den Möhren) wirken antioxidativ und entzündungshemmend, und möglicherweise ver­ring­er­n sie das Ri­si­ko für Herz-Kreis­lauf-Krank­heit­en und al­ters­be­ding­te Au­gen­krank­heit­en.

Pinienkerne sind eiweißreich, wusstest du das? Und auch sie liefern die essentiellen (sie sind lebensnotwendig, aber der Körper kann sie nicht selbst herstellen) Omega-3-Fettsäuren für dein Herz, Gehirn, Sehkraft und einen normalen Cholesterinspiegel. Ihr Vitamin-E und Magnesium-Gehalt macht sie für dich als Fitness- und Sportliebhaberin so wertvoll, weil dadurch die Zellen vor oxydativem Stress geschützt werden, und das Zusammenspiel von Nerven und Muskelen gefördert wird.

Apropos Fitnessliebhaberin: Lies diesen Artikel oder höre den Podcast – es wird dir die Augen öffnen! 

Möhren-Oliven-Pasta

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g eifreie Vollkorn-Spaghetti oder Linguine
  • 500 g Möhren
  • 1 Bd. Basilikum oder glatte Petersilie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 El Olivenöl, nativ
  • 3-4 El schwarze Oliven
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitung:

  • einer Pfanne ohne Fett anrösten und abkühlen lassen.
  • Nudeln in reichlich Wasser al dente kochen.
  • Möhren putzen, waschen und in kleine Rauten schneiden. Dazu die Möhren in ca. 0,5 cm dicke Längsstreifen schneiden und daraus dann quer die Rauten schneiden.
  • Basilikum waschen und in Streifen schneiden.
  • Knoblauchzehe in sehr feine Scheibchen schneiden. 
  • Möhren in Olivenöl 2-3 Minuten dünsten. Dann bei schwacher Hitze und geschlossenem Deckel ca. 6-10 Minuten weitergaren.
  • Zwischendrin die Pfanne immer mal wieder schütteln.
  • Knoblauchscheiben, Basilikum und ganze oder in Scheiben geschnittene Oliven zu den Möhren geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Nudeln abgießen, abtropfen lassen und mit dem Gemüse vermengen.
  • Die Pasta mit den gerösteten Pinienkernen bestreut servieren.

UGB