Mhhhh, Kürbiszeit! In den Supermärkten gibt es wieder deutsche Hokkaidos und Butternuts – das schreit nach leckeren Herbstrezepten. Heute stelle ich euch die veganen Kürbis-Kartoffel-Carrés mit Räuchertofu vor.

Hokkaido ist meine liebste Kürbissorte. Ob als Suppe, gebraten oder aus dem Backofen – Hokkaido-Kürbisse sind immer lecker und haben eine superangenehme Konsistenz und sind leicht verdaulich. Man braucht sie nicht einmal schälen, denn die Schale enthält besonders viel Beta-Carotin, dass vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird. Die leuchtend orange Farbe des Hokkaidos schützt die Zellen gegen freie Radikale und das enthaltene Vitamin A beugt der Zellalterung vor. Der niedrige Fettgehalt und seine entwässernde Funktion sind die idealen Voraussetzungen für eine figurbewusste Ernährung.

Auch Kartoffeln sind aus dem Ofen besonders lecker, außerdem machen sie lange satt, denn der Körper kann ihre langkettigen Kohlenhydrate nur langsam verdauen. Erstaunlicherweise steckt in ihnen genauso viel Vitamin C wie in Äpfeln! Zu einem sehr großen Teil, nämlich 77 Prozent,  bestehen Kartoffeln aus Wasser und haben einen sehr geringen Fettanteil. Sie sind reich an sekundären Pflanzenstoffen, die nachweislich den Blutdruck senken können. Sie sind wahre Multitalente und werden total unterschätzt.

Was Tofu angeht, sind viele Menschen skeptisch. Sie meinen, er hätte keinen Geschmack oder wäre wegen der Phytoöstrogene sogar eher gesundheitsschädlich als -fördernd. Tatsächlich können die sogenannten Isoflavone sich sogar hemmend auf Brust- und Prostatakrebs auswirken! Bei einer schon bestehenden Krebskrankheit sollte man allerdings Vorsicht walten lassen. Die Food and Drug Administration (FDA) empfiehlt wöchentlich nicht mehr als 300g Tofu zu essen.

Meine Tofu-Empfehlung: Tofu von Taifun. Gentechnikfrei aus europäischem Öko-Landbau. Und der Geschmack ist top! (Mona)

Geschmackstechnisch lässt sich mit Tofu viel machen. Genau wie bei der Verarbeitung von Fleisch kommt es darauf an, wie man ihn würzt. Räuchertofu hat bereits einen recht intensiven Geschmack und ist für Tofu-Neulinge meist die erste Wahl. Aber durch leckere Marinaden bekommt auch Naturtofu eine würzige Note! Mit etwa 15% Protein liefern 100g Tofu ungefähr die gleiche Menge Eiweiß wie die meisten Fleischsorten und die doppelte Menge Eisen, wodurch die Blutbildung gefördert wird. Auch in der Zubereitung ist Tofu sehr vielfältig. Da kommt keine Langeweile auf!

Mein Tofu-Zubereitungstipp: Räuchertofu (nimm den von Taifun, für die mache ich gerne unbezahlte Werbung cool, ohne Gentechnik und suuuuper Geschmack) in Scheiben schneiden, in der Pfanne in etwas Öl knusprig braten und dann auf’s Brot essen oder einen Salat oder eine Bowl damit anreichern. (Mona)

Rosmarinnadeln stecken voller ätherischer Öle, sowie Gerb- und Bitterstoffen. Daher bekommen sie ihren intensiven Geschmack und ihre gesundheitlichen Vorteile. Er wirkt gegen Schwächezustände, Schwindel und Unruhe, wie auch bei Kopfschmerzen und sogar Migräne! Zudem regt er den Kreislauf an und hilft bei niedrigem Blutdruck. Auch Beschwerden wie Magenschmerzen, Völlegefühl und Blähungen kann Rosmarin lindern. Kein Wunder, dass er bereits vor Tausenden von Jahren als Gewürz- und Heilkraut geschätzt wurde.

Lilli

Lilli

Veganerin aus Überzeugung

Zutaten für 4 Portionen
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten – Backzeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

  • 500 g Hokkaido-Kürbis mit Schale
  • 500 g Kartoffeln
  • 150 g Tofu, geräuchert
  • 4 El Olivenöl, nativ
  • 3 El Zitronensaft, frisch gepresst
  • 2 Msp. Salz
  • 1 Msp. Pfeffer, grob gemahlen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 El Kräuter der Provence oder Rosmarinnadeln

einfach, schnell, glutenfrei

     

    Zubereitung

    • Kürbis in etwa 3 mal 3 Zentimeter große Würfel schneiden.
    • Kartoffeln schälen und in gleich große Würfel schneiden.
    • Tofu in kleinere Würfel schneiden.
    • Olivenöl mit Zitronensaft, Salz, grob gemahlenem Pfeffer, gehackten Knoblauchzehen und Kräutern vermischen.
    • Kartoffel- und Kürbiswürfel in der Marinade wenden,
    • zum Schluss Tofuwürfel zugeben und auf einem Backblech verteilen.
    • Im Backofen 180 °C etwa 30 Minuten garen, bis das Gemüse gar ist.

     

    UGB