Ein echtes Fitness-Rezept: Fülle deinen Mineralstoffhaushalt nach einem schweißtreibenden Workout wieder auf

Der Blumenkohl-Brokkoli-Salat ist ein ideales Gericht, um nach dem Sport den Mineralstoffhaushalt auf bekömmliche Weise wieder auf Vordermann zu bringen. Blumenkohl und Brokkoli, die wohl zu den bekömmlichsten Kohlen überhaupt zählen dürfen, enthalten jede Menge an Vitaminen und Mineralien. Dabei enthalten beide kaum Fett oder Kohlenhydrate. Außerdem lassen sich in beiden Gemüsen Stoffe finden, die krebsvorbeugend wirken sollen. Woher diese Ähnlichkeit kommt? Die beiden Pflanzen sind ganz einfach ziemlich eng verwandt!

Der Brokkoli schlägt allerdings den Blumenkohl im Hinblick auf den Anteil nahezu aller enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe – nur in Bezug auf enthaltenes Kalium kann der Blumenkohl seinen Cousin übertreffen.

Häufig wird bei der Zubereitung übrigens der Fehler gemacht, Brokkoli oder Blumenkohl in reichlich Wasser auf mittlerer bis hoher Hitze zu kochen. Dabei gehen sehr viele Vitamine und andere wertvolle Stoffe verloren, teils durch die Hitze, teils durch das Wasser. Es empfiehlt sich also, das Gemüse schonend zu dünsten – oder, wie in diesem Rezept, einfach als Rohkost zu verwenden.

Aber auch die Paprika glänzt in diesem Rezept (so wie eigentlich überall). Sie enthält auch quasi weder Fett noch Zucker, reichlich Vitamine und andere wertvolle Stoffe und wirkt darüber hinaus noch blutdruckregulierend. Die enthaltenen nicht-scharfen Capsaicinoide (im Gegensatz zum Capsaicin, dem scharfen Stoff der Chili) können sogar den Fettstoffwechsel, also die Fettverbrennung des Körpers, ordentlich in Schwung bringen. Der größte Trumpf der Paprika liegt aber in ihrem außerordentlich hohen Gehalt an Vitamin C. Rote Paprika übertrifft hier die meisten Obstsorten, z.B. enthält sie viermal so viel von dem wichtigen Vitamin wie Orangen, und doppelt so viel wie Zitronen!

Die Soße aus Bananen sorgt neben weiteren Mineralstoffen vor allem dafür, die Energiereserven schnell und gesund wieder aufzufüllen. Die Kombination aus Banane und Joghurt unterstützt auch ideal die Darmflora. Auch Senf regt die Verdauung an, hat allerdings auch eine ganze Reihe anderer positiver Eigenschaften: So soll er entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und sogar krebsvorbeugend wirken. Für die vegane Variante ersetzt du das Kuhmilch-Joghurt durch zum Beispiel Sojaghurt: Sojajoghurt kann durch Phytoöstrogene Wechseljahresbeschwerden vermindern und den Cholesterinspiegel senken.

Die stärkste positive Wirkung auf die Verdauung hat an sich aber der Obstessig. Natürlich sind die Bestandteile hier immer von der Sorte abhängig. Am Verbreitetsten ist wohl der Apfelessig, aber auch Birnen- oder sogar Mango-Balsam-Essig machen sich wunderbar am Salat, ganz zu schweigen davon, dass sie helfen, Blutzucker und Cholesterin zu regulieren und Pilzen und Bakterien entgegenwirken.

Tipp:
Die Strünke von Brokkoli und Blumenkohl können mitverwendet werden. Dafür die äußere Schale abziehen und das Innere der Strünke in feine Stifte schneiden oder raspeln.

Leo

Leo

Ernährungsfreund & Fitnessfanatiker

 Zutaten für 4 Portionen
Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten

 

  • 150 g Blumenkohl
  • 150 g Brokkoli
  • 100 g rote Paprikaschote

für die Joghurtsoße

  • 50 g Banane
  • 100 g Joghurt oder vegane Alternative, z.B. Sojaghurt
  • 1-2 El Senf, mittelscharf
  • 2 El Obstessig
  • Kräutersalz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

 

Zubereitung

  • Für die Soße Banane fein zerdrücken und mit Joghurt, Senf und Obstessig verrühren.
  • Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.
  • Blumenkohl und Brokkoli grob raspeln oder im Blitzhacker nicht zu fein hacken.
  • Paprika in Würfel schneiden, einige für die Garnitur zur Seite legen.
  • Gemüse mit der Salatsoße vermischen, nochmals abschmecken und mit Paprikawürfeln garniert servieren.

 

UGB