Das Thema dieses Rezepts sind Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren, denn davon finden wir hier jede Menge.

Aber erstmal der Reihe nach: Die unterschiedlichen Blattsalate sind die Basis für unser Rezept. Ihr könnt einfach die Salate aussuchen, die ihr am liebsten mögt, denn alle roten und grünen Gemüsesorten beinhalten viel Vitamin E, sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Außerdem ist Salat reich an Ballaststoffen und wird, um den täglichen Bedarf zu decken, bestenfalls mit Nüssen serviert.

Wenn möglich, sollte der Salat ganz frisch verwertet werden, bei der Lagerung gehen schnell wichtige Vitamine und Nährstoffe verloren. Da in grünen Blattsalaten opiatähnliche Stoffe enthalten sind, bietet es sich an, ihn zum Abendbrot zu essen. Dann dient er gleich als natürliche Einschlafhilfe. cool

Gurke und Radieschen bestehen zu über 90% aus Wasser und tragen so dazu bei, den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Die Gurke hat außerdem die Fähigkeit, durch das in ihr enthaltene Fistein die Gedächtnisleistung zu stärken und Nervenzellen vor der Alterung zu schützen. Wirklich überrascht hat mich, dass dieses doch eher unscheinbare Gemüse so viele Vitamine mitbringt. Nämlich die Vitamine A, B, C, und E und sowie die Mineralstoffe und Spurenelemente Eisen, Kalzium, Zink und Fluor. Das hätte ich der Gurke gar nicht zugetraut 😉

Wie gut, dass die Avocado die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine verbessert. Zudem liefert sie eigene Vitamine und ist eine ausgezeichnete Kaliumquelle. Ihre einfach gesättigte Ölsäure ist gut für Herz und Kreislauf, das Magnesium unterstützt den Muskelaufbau und fördert die Nervenfunktion. Der sekundäre Pflanzenstoff Lutein schützt zusätzlich die Augen (z.B. vor schädlicher UV-Strahlung).

Die fettlöslichen Vitamine kannst du dir ganz einfach mit einer Eselsbrücke merken: EDeKA

Welche Variante magst du am liebsten?

Durch die Auswahl des Öls kann man drei verschiedene Varianten des Rezepts zubereiten, denn jedes hat seinen ganz eigenen Geschmack und enthält wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Ich habe mich für die klassische Variante mit Olivenöl entschieden, das eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel und Blutdruck hat und außerdem durch einen hohen Phenolgehalt die Fettverbrennung ankurbelt. (Aha!)

Sesamöl gibt es aus geröstetem Sesam in dunklerer Färbung und aus ungeröstetem Sesam in heller Färbung. Das dunkle Sesamöl darf nicht erhitzt werden, hat aber den typischen Sesamgeschmack. Helles ist etwas milder im Geschmack. Beide Sorten stärken das Immunsystem und die geistige Leistungsfähigkeit.

Das Haselnussöl schmeckt angenehm nussig und liefert Kalzium, Schwefel, Kalium und Mangan. Es hat sowohl einfach, als auch mehrfach gesättigte Fettsäuren. Generell kann man sagen, dass kaltgepresste Öle zu bevorzugen sind, da durch die schonende Gewinnung die Vitamine besser erhalten bleiben.

Die Sprossen liefern Mineral- und Ballaststoffe und können selbst gezogen werden. Das ist unkompliziert und geht schnell – man kann fast beim Wachsen zugucken! Auf diese Weise kann man am besten sichergehen, dass keine Zusatz- und Schadstoffe enthalten sind.

Kürbiskerne oder Mandeln (die habe ich ersatzweise benutzt) enthalten viel Protein und ungesättigte Fettsäuren zusätzlich zum hohen Vitamin-E-Gehalt. Sie verbinden also fast alle positiven Eigenschaften unseres Salats und geben ihm Biss. Die richtige Lagerung ist wichtig, da sie wegen ihres hohen Fettgehalts sonst schnell ranzig werden: immer kühl und gut verschlossen aufbewahren, dann kann eigentlich nichts passieren.

Lilli

Lilli

Veganerin aus Überzeugung

 Zutaten für 4 Portionen
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten – schnell, einfach glutenfrei

  • 200 g gemischter Blattsalat (Kopf-, Endivien-, Friseesalat, Spinat, Sauerampfer)
  • 200 g Salatgurke
  • 1 Pr. Kräutersalz
  • 4 El Sesam-, Haselnuss- oder Olivenöl
  • 4 El Kresse- oder Alfalfa-Sprossen
  • 6 Radieschen
  • 100 g Avocado
  • 2 El Kürbiskerne, gehackt

 

Zubereitung

  • Blattsalat mundgerecht zerkleinern, auf Salattellern anrichten.
  • Gurke in ca. 3-4 mm dicke Scheiben schneiden, auf Blattsalat verteilen, mit Kräutersalz bestäuben und mit Öl beträufeln.
  • Kresse- bzw. Alfalfasträußchen, Radieschenspalten und Avocadospalten dazwischen setzen.
  • Zum Schluss Kürbiskerne darüber streuen.
  • Diese Frischkost erst unmittelbar vor Verzehr zubereiten.

 

UGB